3D-Modi verwenden, um eine Aufnahme zu komponieren

3D-Anzeigemodi

Die 3D-Seite umfasst zwei unterschiedliche Anzeigemodi:

  1. Orbit – die Ansicht betrachtet den primären Karten-Pin von außen, ähnlich einer alten Armillarsphäre oder Orrery
  2. First-Person View – das ist die Ansicht aus der Kamera heraus und bietet einen virtuellen Sucher mit Berücksichtigung des Sichtfelds (PRO/MAX)

Wechsle zwischen den beiden Modi mit dem Schalter oben rechts auf der Seite:

Orbit vs FPV Mode Control

Orbit-Modus

Zweck: dir einen Überblick über das umliegende Gelände und darüber zu geben, wie Himmelsziele, Sonnenlicht, Mondlicht und Schatten damit interagieren.

Der Orbit-Modus steht allen Nutzerinnen und Nutzern zur Verfügung. Er zeigt ein Geländegebiet rund um den primären Karten-Pin an. Du kannst die angezeigte Entfernung mit der Steuerung Viewing Distance unten rechts auf der Hauptseite festlegen. Je größer die Viewing Distance, desto geringer die Auflösung der angezeigten Daten. Du solltest die kleinste Entfernung wählen, die relevante geografische Merkmale, meist Berge, in der Szene einschließt. Wenn du unsicher bist, beginne mit einer großen Ansicht und grenze sie dann ein.

Du kannst die 3D-Szene drehen, indem du klickst und ziehst. Ein Ziehen mit zwei Fingern oder das Mausrad verändert die Kameraposition und bewegt sie näher an die Szene heran oder weiter von ihr weg. Denk daran: Je näher du dem Boden kommst, desto unschärfer erscheinen die Karten. Halte die Entfernung also passend, um ein vernünftiges Maß an Detail zu bewahren.

Du kannst die Kamera auch mit einer Command+Zieh-Geste relativ zur Szene verschieben.

Achte darauf, die Uhrzeit anzupassen, um zu sehen, wie sich das Licht im Verlauf von Tag und Nacht verändert. Die 3D-Ansicht zeigt die Wirkung von Sonnenlicht und Mondlicht.

Hinweis: Die Free-/Supporter-Tarife zeigen die Schummerung von Hügeln (den Effekt einer sich ändernden Lichtrichtung). PRO/MAX-Tarife enthalten außerdem echte Schatten für Sonne und Mond.

FPV-Modus

Zweck: Der FPV-Modus gibt dir einen virtuellen Sucher, der dir hilft, Aufnahmen vor der erwarteten Landschaft und dem Himmel zu komponieren.

Im FPV-Modus wird die Szenenkamera am primären Karten-Pin in der angegebenen Höhe über dem Boden platziert. Du kannst ziehen, um in jede beliebige Richtung zu schauen.

Wenn du field-of-view im FOV-Bereich auf der rechten Seite aktiviert hast, entspricht die dargestellte Ansicht der von dir angegebenen Brennweite, Linse und Kamera. Das ist äußerst nützlich, um Kompositionen zu planen, die markante Landschaftsmerkmale oder Himmelskörper einbeziehen.

Hinweis: Der FPV-Modus erfordert ein PRO/MAX-Abonnement.

3D-Steuerungen und Einstellungen

  • Body Size: Wähle oben rechts zwischen ×1, ×2, ×4 und ×8. Diese Einstellung beeinflusst die dargestellte Größe von Sonne und Mond sowie die Dicke der Azimutlinien; sie ist im Allgemeinen im Orbit-Modus nützlicher, wo Sonne und Mond auf dem Bildschirm klein erscheinen können
  • Worklight: Der Worklight-Button (oben rechts) schaltet die Bedingungen von vollem Tageslicht ein oder aus. Nützlich, wenn die Zeit deiner Aufnahme nachts liegt und die Karte normalerweise dunkel ist
  • Settings: Der Settings-Button (unten links) zeigt ein Pop-up-Panel mit den folgenden Optionen an:
    • 3D Terrain Quality (low, medium, high): steuert, wie viele eindeutige Punkte im 3D-Geländemodell angezeigt werden. Höher ist besser, aber der Effekt ist subtil. Die Einstellung high fordert die Grafikhardware deines Computers stärker
    • Milky Way Resolution: Je höher die Einstellung, desto besser die Auflösung der Milchstraße und der Sterne. Das wirkt sich besonders stark auf den FPV-Modus bei längeren Brennweiten aus. Mit hochauflösenden Kacheln werden selbst bei 600 mm scharfe Sterne angezeigt
    • Milky Way Markers: Wenn die Milchstraße eines der ausgewählten Bodies/Targets ist, legt diese Einstellung fest, ob das Band der Milchstraße mit symbolischen Sphären markiert wird. Das ist im Orbit-Modus in der Regel nützlicher, weil dadurch die Ausrichtung der Milchstraße leicht sichtbar wird
  • Viewing Distance: steuert, wie viel Gelände die Szene basierend auf der Entfernung vom primären Pin lädt. Passe den Wert bei Bedarf an, um den benötigten Bereich sichtbar zu machen. Wenn du mit der Gegend nicht vertraut bist, beginne mit einer großen Ansicht und zoome dann ein. Entscheidend ist, nicht zu wenig Gelände zu laden, sodass Berge, die dein Himmelsziel verdecken könnten, nicht angezeigt werden.

Sonnenlicht und Mondlicht

Die Simulationen von Sonnenlicht und Mondlicht berücksichtigen entferntes Gelände, selbst wenn dieses in der Szene nicht sichtbar ist, die Krümmung der Erde und die Auswirkungen atmosphärischer Refraktion.

Bei markanten Gipfeln kannst du damit rechnen, dass ein Gipfel auch NACH der lokalen Sonnenuntergangszeit noch Licht bekommt. Wenn du als Beobachter auf dem Gipfel stehen würdest, läge der lokale Horizont unter 0° – die „Horizontsenke“  – und der Sonnenuntergang tritt daher bis zu einige Minuten später ein, wie zum Beispiel bei Mount Shasta.

Veröffentlicht am 30. Juni 2026 | Zuletzt aktualisiert am 2. Juli 2026

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